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In, über und um Island herum - Breidavik - Drangsnes
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15.06.2013

Heute ging es über teilweise am Fjord entlang und über das Hochland nach Isafjödur. Eigentlich sollten wir in Bildudalur eine Waltour machen sollen / wollen, aber irgendwas ist schief gelaufen. Das Büro war nicht besetzt und im Hafen sind wir auch nicht weiter gekommen - und der Hafen ist nicht groß. Christian hat Fischer angesprochen, ob sie uns weiter helfen konnten, aber leider war das nicht der Fall. So sind wir weiter gezogen.

 

Immer wieder vorbei an freilaufenden Schafen, die mit wehender Mähne vor den Autofahrern geflüchtet sind. Einige Schafe hatten reichlich Wolle auf dem Buckel und waren nicht besonders ansehnlich.

 

 

 

 

 

 

 

Eine DER Attraktionen auf der Route ist der Wasserfall Dynjandi, der in Kaskaden herunter kommt und sich in viele kleine, rauschende Wasserfälle auftut. Es war ein toller Anblick.

 

 

 

 

Und je weiter man nach oben kletterter, umso atemberaubender war der Anblick in den Fjord.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Isafjördur - der größte Ort in den Westfjordern, liegt geschützt zwischen zwei Felswänden, hat einen kleinen Hafen, einen abenteuerlichen kleinen Flughafen, Lawinenbarrieren und viele schöne und teilweise auch sehr alte Häuser.

Nachdem wir eingecheckt haben, haben wir einen kleinen Stadtrundgang gemacht und haben uns an dem Städtchen erfreut.

Besonders an der Bäckerei gegenüber des Hotels haben wir uns erfreut - bei Kaffee und Kuchenstückchen.

Später hatten wir uns im Hotel nach Essensmöglichkeiten erkundigt, die Dame vom Hotel wollte uns natürlich in deren Restaurant locken, mit dem Hinweis "We are

fully booked out - you need to book now the table." Wir haben uns dann dagegen entschieden, was auch gut war. Vor dem Hotel haben wir dann gesehen, warum das Restaurant ausgebucht ist. Ein Reisebus mit Schweizer Touristen fuhr vor. Dieser Bus "begleitet" uns schon seid 2 Tagen. U.a. waren sie auch am Latrabjarg und wollten die Papageitaucher mit Keksen locken - als wenn 1,5 mtr Abstand zu den Vögeln nicht ausreicht..... Menschen gibt es....

Wir ware in einem kleinen Restaurant esses: Salat mit Meeresfrüchten für Petra, Salat mit Chicken für Christian.

 

 

16.06.2013

Am heutigen 16.06. haben wir uns um Isafjörfur getummelt:

Wanderung zum Wasserfall am Ortseingang von Isafjördur

 

 

 

 

 

 

 

 

Bolungarvik: Leuchtturm...

 

 

 

 

 

 

 

 

und eine historische Fischerstation...

 

Hier wurde eine Fischerstation aus dem letzten Jhr. nachgebaut. Auf engstem Raum lebten 6 - 8 Fischer und eine Frau zusammen. Es wurde in Schichten oder zu zweit in einem Bett geschlafen. Die einzige Frau teilte entweder mit dem jüngsten oder dem Ältesten Mann das Bett.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unten noch 2 weitere Bilder aus Isarfjödur. Das Gebäude, welches ausschaut wie aus Pappe ist die Kirche von Isarfjödur. Das "herrschaftliche" Haus war früher ein Krankenhaus und ist heute das Verwaltungsgebäude. Isarfjödur ist die größte Ortschaft in den Nordwestfjorden.

 

 

 

 

 

 

 

 

17.06.2013

Heute ging es von Isarfjödur nach Drangsnes, wo wir 2 Nächte verbringen werden. Die Route führte uns entlang der Fjorde und über das Hochland. Besonders beeindruckend waren hier die vielen vielen Schneefelder. Wir hatten erfahren, dass Ende Mai noch mal Schnee gefallen ist....


 

Robben konnten wir am in den Fjorden auch beobachten. Hier ein Muttertier mit einem Jungtier.

 

In Island gibt es einige historische Freilichtmuseen, die das einfache Leben der Fischer vor 100 Jahren veranschaulichen. Das Museum links auf dem Bild haben wir eigenlich nur aufgesucht, weil wir etwas Warmes zu trinken wollten, aber es war sehr Interessant. Vor 100 Jahren haben die Menschen auf engstem Raum zu sechst oder acht gelebt. Es gab meist nur 4 oder 5 Betten, die von allen Bewohnern geteilt wurden. In der heutigen Zeit nicht vorstellbar.

 

 

 

 

 

 

Am Ortseingang von Drangsnes haben wir einen HotPool gesehen, der zum Baden oder besser Relaxen einlud - direkt an der Wasserkante zum Fjord. Den Pool sollten wir aber erst am 18.06. besuchen, heute waren wir im örtlichen Outdoor-Schwimmbad, welches auch ein Erlebnis war. Das Hauptbecken war mit 28° sehr gut temperiert und dann gibt es noch einen kleinen Whirlpool, der mit 39°-41° sehr gut beheizt war. Da konnte man aber nicht lang drin aushalten. Die Krönung war aber die Dampfsauna - es gab die volle Dröhnung an Schwefelgeruch, nach 5 Minuten haben wir das Weite gesucht....

 

 

 

18.06.2013

 

 

 

 

 

 

Es grünt so grün, wenn Islands Blumen blühen....

 

Heute gab es 2 Aktionspunkte: Entlang der Küste fahren und zu einem weiteren historischen Fischerort kommen. Da es sich aber um reine Schotterpiste handelte und wir nur wenig Zeit hatten, war dies dann doch nicht möglich. Wir haben aber trotzdem ein paar schöne Fotostops machen können.

Da Island kaum Waldgebiete hat (diese wurden Anfang des letzten Jhd. gerodet) nutzt Island das Holz, welches angespült wird. Dies kommt aus Sibirien nach Island. Wir hatten uns gefragt, wie lange das Holz wohl von Sibirien nach Island braucht?! Aber eigentlich kann man sich orientieren, wie lange das Gerümpel nach dem Tsunami in Fokushima gebraucht hat um in Amerika angeschwemmt zu werden. Etwas mehr als 1 Jahr.

Zweiter Aktionspunkt war am Mittag ein Tour auf die vorgelagerte Insel Grimsey. Auf der Insel leben ausser diversen Wasservögeln keine weiteren Lebenwesen, also auch keine menschliche Siedlungen. Nachdem eine deutsche Fotoreisegruppe endlich aus Reykjavik ankam und gemächlich eingecheckt hatte, ging es kleinen Fischerboot rüber. Was uns auf der Insel erwartet haben wir im Traum nicht geahnt. Die Insel wimmelt von Papageitauchern. Uns war sehr schnell klar, dass diese Vögel nicht so zahm sind wie die Tiere vom Latrabjarg.

 

Auf einem kleinen Berg brüteten Komorane und Möwen. Die Tiere waren natürlich "not amused" über die menschliche Störung. Aber da wir nicht aus dem Boot auf den Felsen konnten war die Sorge unberechtigt.

Da Petra mit Ihrer Kamera nicht so nah an die scheuen Papageitaucher ran kam, fotografierte sie die brütenden Eiderenten. Dies war gar nicht so einfach: entweder haben die Vögel Petra aufgeschreckt, weil sie sich gestört fühlten oder Petra ist fast auf die Tiere getreten, da sich sich NICHT bewegt haben.

 

Ganz links eine brütende Eiderente, links ein Nest einer Eiderente: Ein Ei auf Daunen und Gras.

 

 

Ton in Ton mit dem Untergrund. Eine Ente die auf Steinen brütet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rückweg zum Boot und zurück zu unserer Unterkunft. Es war ein schöner Geburtstag.